261010_Dorfentwicklung Rheine - "mobiler dorfLADEN plus"
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Wie kann Nahversorgung im Dorf funktionieren, wenn versorgende Infrastrukturen wegfallen?

Auch die Rheiner Ortsteile stehen vor der Frage, wie sich die Versorgung mit Lebensmitteln langfristig sichern lässt. Stationäre Dorfläden stoßen dabei schnell an wirtschaftliche und personelle Grenzen. Welche Alternativen gibt es, und wie können sie zugleich Begegnung und Gemeinschaft stärken?

Mit dem mobilen dorfLADEN plus erproben wir im Rahmen der Dorfentwicklung Rheine einen möglichen Ansatz. Am 10. Oktober haben wir in Altenrheine und Elte eine erste prototypische Phase gestartet: Regionale Produkte wurden angeboten und das mobile Angebot vor Ort erlebbar.

Dabei geht es um mehr als Nahversorgung. Welche zusätzlichen Angebote können Menschen zusammenbringen und neue Orte der Begegnung schaffen? Und wie lässt sich ein solches Modell langfristig tragfähig organisieren?

Der 10. Oktober war kein fertiges Konzept, sondern ein erster Praxistest. Die Erfahrungen aus beiden Ortsteilen bilden eine Grundlage, um den mobilen dorfLADEN plus gemeinsam mit den sechs Rheiner Ortslagen weiterzuentwickeln.

Vielen Dank an alle, die den Auftakt mitgestaltet und möglich gemacht haben!

Gefördert wurde das Projekt mit Mittel des Bundes und des Landes Nord-Rhein-Westfalen aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes sowie durch Mittel des Kreises Steinfurt.